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Die Kritiker der Bildungsforschung in den letzten Jahren haben auf das hingewiesen, was sie als ihre geringe Qualität, Wirkung und ‚Kosten-Nutzen-Verhältnis‘ ansahen. Im Kontext der Forschungsbewertungsübung wurden besondere Bedenken hinsichtlich der angewandten und praxisbasierten Bildungsforschung geäußert und wie man deren Qualität am besten bewerten kann. Dieser Beitrag verfeinert die Ideen, die ursprünglich im Rahmen eines Projekts entwickelt wurden, das 2004 von der ESRC in Auftrag gegeben und 2005 abgeschlossen wurde. Es wird argumentiert, dass Qualität in angewandter und praxisbasierter Forschung nicht auf enge Definitionen von ‚Wissenschaftlichkeit‘, ‚Wirkung‘ oder wirtschaftlicher Effizienz reduziert werden kann. Es wird ein Ansatz zur Qualität in angewandter und praxisbasierter Bildungsforschung vorgeschlagen, der methodologische und theoretische Solidität, Nutzung und Wirkung, aber auch Dialog, Überlegung, Teilnahme, Ethik und persönliches Wachstum umfasst. Basierend auf aristotelischen Unterscheidungen zwischen Formen rationaler Aktivitäten und deren Ausdrucksformen von Exzellenz oder Tugend betont unser Ansatz die Synergie zwischen drei Bereichen der Exzellenz in angewandter und praxisbasierter Forschung: theoretisch (episteme); technisch (techne); und praktisch (phronesis). Der Fokus des Beitrags besteht nicht darin, Standards für gute Forschungspraktiken festzulegen, sondern einfach Fortschritte zurückzugewinnen, um eine kulturelle und philosophische Dimension der Forschungsbewertung, die in den letzten offiziellen Diskursen verloren gegangen war, wiederherzustellen.
Oancea et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.