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In den letzten 30 Jahren haben akademische Führungskräfte den Einsatz von ‚Engagement-Pädagogiken‘ gefordert, in der Hoffnung, die Beteiligung und Bindung von Studierenden sowie die Lernergebnisse in der Hochschulbildung zu erhöhen. In letzter Zeit haben sich auch Universitäten in Asien dieser Bewegung angeschlossen, obwohl Barrieren aufgrund kultureller Normen und Lehrtraditionen bestehen, die Wissen verfestigen und die Statusdifferenzierung zwischen Lehrenden und Lernenden verstärken. Dieses Papier untersucht die Implementierung von problemorientiertem Lernen (PBL), einer Engagement-Pädagogik in der Hochschulbildung in Asien. Die Forschung präsentiert eine longitudinale, gemischte Fallstudie zur Implementierung von PBL an einer Graduate School of Business in Thailand. Die über einen Zeitraum von sieben Jahren gesammelten Daten deuten darauf hin, dass die Implementierung eines PBL-Programms im Managementcurriculum der Hochschule erfolgreich war, wenn verschiedene Indikatoren für akademisches Personal und Studierende herangezogen werden. Obwohl die Fähigkeit, die Ergebnisse der Fallstudie zu verallgemeinern, von Natur aus begrenzt ist, deuten die statistischen Analysen darauf hin, dass PBL einen positiven Einfluss auf die Unterrichtseffektivität in einem ostasiatischen Kontext ausüben kann, der für seine Abhängigkeit von traditionellen Ansätzen des Lehrens und Lernens bekannt ist.
Hallinger et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.