Mitochondrialer oxidativer Stress trägt zur Schädigung der Zielorgane bei Hypertonie bei, und zielgerichtete antioxidative Therapien für Mitochondrien stellen vielversprechende Strategien dar, um deren Fortschreiten zu verhindern und zu reduzieren.
Überprüfung
Verhindern zielgerichtete antioxidative Therapien für Mitochondrien die Schädigung der Zielorgane bei Hypertonie?
Diese Überprüfung hebt die entscheidende Rolle des mitochondrialen oxidativen Stresses bei der Schädigung der Zielorgane bei Hypertonie hervor und identifiziert zielgerichtete Antioxidantien für Mitochondrien als vielversprechende therapeutische Strategien.
Hypertonie verursacht Schädigungen der Zielorgane (TOD), die das Gefäßsystem, das Herz, das Gehirn und die Nieren betreffen. Komplexe biochemische, hormonelle und hämodynamische Mechanismen sind an der Pathogenese von TOD beteiligt. Gemeinsam ist all diesen Prozessen eine erhöhte Bioverfügbarkeit reaktiver Sauerstoffspezies (ROS). Sowohl in vitro als auch in vivo Studien haben die Rolle des mitochondrialen oxidativen Stresses als einen Mechanismus untersucht, der an der Pathogenese von TOD bei Hypertonie beteiligt ist, insbesondere mit Fokus auf Atherosklerose, Herzkrankheiten, Nierenversagen, zerebrovaskulären Erkrankungen. Sowohl die Dysfunktion mitochondrialer Proteine, wie z.B. Uncoupling Protein-2 (UCP2), Superoxiddismutase (SOD) 2, Peroxisom-Proliferator-aktivierter Rezeptor γ-Koaktivator 1-α (PGC-1α), Calciukanäle, als auch die Interaktion zwischen Mitochondrien und anderen Quellen von ROS, wie NADPH-Oxidase, spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung von endothelialer Dysfunktion, kardialer Hypertrophie sowie Nieren- und Gehirnschädigungen bei Hypertonie. Häufig verwendete blutdrucksenkende Medikamente haben schützende Effekte gegen mitochondrial abhängigen oxidativen Stress gezeigt. Bemerkenswerterweise können nur wenige mitochondriale Proteine als therapeutische Ziele betrachtet werden. Tatsächlich stellen antioxidative Therapien, die gezielt auf Mitochondrien abzielen, vielversprechende Strategien dar, um mitochondriale Dysfunktionen und damit verbundene hypertensive TOD zu reduzieren. In dem vorliegenden Artikel diskutieren wir die Rolle des mitochondrialen oxidativen Stresses als einen beitragenden Faktor zur Entwicklung von hypertensivem TOD. Wir bieten auch einen Überblick über mitochondrienbasierte Behandlungsstrategien, die nützlich sein könnten, um TOD zu verhindern und deren Fortschreiten zu reduzieren.
Rubattu et al. (Mi,) führten eine Überprüfung zu Hypertonie und Schädigung der Zielorgane durch. Zielgerichtete antioxidative Therapien für Mitochondrien wurden bewertet. Mitochondrialer oxidativer Stress trägt zur Schädigung der Zielorgane bei Hypertonie bei, und zielgerichtete antioxidative Therapien für Mitochondrien stellen vielversprechende Strategien dar, um deren Fortschreiten zu verhindern und zu reduzieren.
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