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Die umfassende Nutzung des antitumoralen Effekts von nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (allo-HSCT) transfundierten Spenderlymphozyten ist durch das Risiko einer Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion (GvHD) begrenzt. Um diese Einschränkung zu überwinden, untersuchten wir das therapeutische Potenzial von mit dem Suizidgen Thymidinkinase des Herpes-simplex-Virus (TK) modifizierten Spenderlymphozyten bei 23 Patienten mit Rückfällen hämatologischer Malignome nach allo-HSCT. Die langfristige Nachverfolgung der transfundierten Patienten umfasste die Analyse der Engraftment von genetisch modifizierten Lymphozyten, die in vivo Bewertung des antitumoralen Effekts und die Kontrolle von GvHD durch Ganciclovir. Alle 17 Patienten, die hinsichtlich des Engraftments und des Transplantat-gegen-Leukämie-Effekts (GvL) ausgewertet werden konnten, hatten im Median nach 18 Tagen nachweisbare zirkulierende TK(+) Zellen. Elf Patienten (65%) erfuhren einen erheblichen klinischen Nutzen, was zu 6 (35%) kompletten Remissionen und 5 (29%) partiellen Ansprechen führte. Der antitumorale Effekt korrelierte eng mit der in vivo Expansion von TK(+) Zellen. Sieben Patienten erhielten Ganciclovir, was zur Eliminierung der TK(+) Zellen und zu einer effektiven und selektiven Behandlung der GvHD führte. Eine Immunisierung gegen HSV-TK wurde bei 7 Patienten beobachtet, hinderte jedoch nicht an einem effektiven GvL. Diese Daten validieren die Machbarkeit, Sicherheit und Wirksamkeit von TK(+) Zellen im Kontext der Allotransplantation und bilden die Grundlage für eine breitere Anwendung dieser Technologie.
Ciceri et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.