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Das Wissensmanagement (WM) verändert seine Natur. Dies wird durch die Notwendigkeit angetrieben, die Grenzen herkömmlicher Ansätze zu überwinden, aber insbesondere durch die Möglichkeiten, die die Web 2.0-Technologien bieten. Daher müssen sowohl Wissenschaftler als auch Praktiker verstehen, wie die neuen Technologien solche Veränderungen beeinflussen. Vor diesem Hintergrund zielt diese Studie darauf ab, die Auswirkungen von Crowdsourcing auf die Entwicklung des WM zu analysieren. Sie untersucht die Besonderheiten der Nutzung von Crowdsourcing als aufstrebenden WM-Facilitator, basierend auf einer Analyse der bestehenden Literatur und den Ergebnissen einer empirischen Studie zu 3 internen und externen Crowdsourcing-Initiativen in einem Unternehmen, das eine B2B-Branche repräsentiert. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass Crowdsourcing (a) die Aufmerksamkeit des WM auf das externe Umfeld der Organisationen als bedeutende Wissensquelle lenkt; (b) den Fokus des WM, der ursprünglich auf den Wissensaustauschprozess gerichtet war, auf Aktivitäten zur Wissensschaffung/-akquise verschiebt; und (c) die weitere Entwicklung des konversationalen WM-Ansatzes begünstigt, bei dem Wissen durch Dialog, beispielsweise durch Fragen und Antworten, von Menschen generiert und geteilt wird.
Dimitrova et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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