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Pestizide, die nicht nur für Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen im Agrarsektor weit verbreitet sind, sondern auch als Konservierungsmittel und Antifouling für Industrieprodukte, Verbraucherprodukte wie Haushaltsdesinfektionsmittel sowie bei der Lebensmittelverpackung und -lagerung eingesetzt werden, können sowohl aus den Grundbestandteilen der Umwelt als auch aus allen lebenden Geweben nachgewiesen werden. Aufgrund ihrer toxischen Wirkungen können sie zu vielen chronischen, irreversiblen Erkrankungen wie Krebs, Missgeburten, Störungen des Nervensystems und Störungen des endokrinen Systems, einschließlich Diabetes, führen. Nicht nur die Risikogruppen in der Gemeinschaft, einschließlich Kinder, ältere Menschen, Schwangere und insbesondere die Arbeiter im Agrarsektor, die einem hohen Risiko der Exposition gegenüber Pestiziden ausgesetzt sind, sondern auch alle Individuen in der Gemeinschaft müssen vor den schädlichen Wirkungen von Pestiziden geschützt werden. Aus diesem Grund sollten bei der Bekämpfung von Schädlingen die Prinzipien des integrierten Schädlingsmanagements, die in erster Linie darauf abzielen, Menschen und Gemeinschaften sowie die Umwelt und andere Organismen nicht zu schädigen, zugrunde gelegt werden. TAF Prev Med Bull 2014; 13(5.000): 405-412
Babayiğit et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.