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Hintergrund: Die Gewinnung ausreichender chirurgischer Ränder, tumorfrei, ist entscheidend für den Erfolg in der onkologischen Chirurgie. Der Kopf- und Halschirurg stellt oft fest, dass der tumorfreie Rand, der aus der histopathologischen Messung berichtet wird, signifikant kleiner ist als der in situ gemessene Rand. Ziel dieser Studie war es, die Veränderung in der Größe der mukosalen und muskulären chirurgischen Ränder nach Exzision, Formalinfixierung und Präparation von Schnitten aus Zungen- und labiobukalen Gewebe in einem kaninen Modell zu quantifizieren. Methoden: Zehn Mischlingshunde unter Allgemeinanästhesie für ein begleitendes Projekt wurden in dieser Studie verwendet. Veränderungen in den mukosalen und muskulären Dimensionen um maßgefertigte Messingplatten, eine mit einem Nadel-Tiefenmessgerät, wurden unmittelbar nach der Exzision nach Formalinfixierung und nach Schnittpräparation gemessen. Ergebnisse: Die durchschnittliche Schrumpfung von der ursprünglichen Resektion bis zur endgültigen mikroskopischen Bewertung der mukosalen Ränder der lingualen Oberfläche betrug 30,7 % (p < 0,0001). Der tiefe Zungenrand schrumpfte um 34,5 % (p < 0,0001). Die durchschnittliche Schrumpfung des labiobukalen mukosalen Rands betrug 47,3 % (p < 0,0001). In allen Fällen trat der größte Anteil an Schrumpfung unmittelbar nach der Resektion auf. Schlussfolgerungen: Von der in situ-Messung durch den Chirurgen bis zur endgültigen pathologischen Bewertung auf dem Mikroskop-Schnitt schrumpfen die gemessenen Dimensionen der mukosalen und Zungenmuskelsäfte der Mundhöhle signifikant. Um 5 mm pathologisch klaren Rand zu erhalten, muss ein in situ-Resektionsrand von mindestens 8 bis 10 mm entnommen werden. Studien, die klinische Korrelationen von Rezidiv- und Überlebensinformationen mit dem chirurgischen Randstatus berichten, sollten eine detaillierte Beschreibung der verwendeten Technik zur Bestimmung des berichteten chirurgischen Randstatus enthalten. © 1997 John Wiley & Sons, Inc. Head Neck 19: 281–286, 1997.
Johnson et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.