Key points are not available for this paper at this time.
Diese Übersicht hatte zum Ziel, Risikofaktoren für Arbeitsunfälle und -krankheiten bei jungen Arbeitnehmern in den nordischen Ländern zu identifizieren und Kenntnisse über spezifische verletzliche Gruppen innerhalb der jungen Erwerbsbevölkerung zu gewinnen, die besondere Aufmerksamkeit benötigen. Wir führten eine systematische Überprüfung von 1994 bis 2014 mithilfe von fünf Online-Datenbanken durch. Von den 12.528 abgerufenen Artikeln erfüllten 54 die Kriterien für die Überprüfung und wurden auf Qualität bewertet, wobei Daten extrahiert wurden, die sich auf die Identifizierung von Arbeitssicherheit, Gesundheitsrisikofaktoren und verletzlichen Gruppen unter jungen Arbeitnehmern konzentrierten. Die Überprüfung zeigt, dass mechanische Faktoren wie schweres Heben, psychosoziale Faktoren wie geringe Kontrolle über das Arbeitstempo und organisatorische Faktoren wie das Sicherheitsklima mit einem erhöhten Verletzungsrisiko für junge nordische Arbeitnehmer assoziiert sind. Die Ergebnisse zeigen, dass Expositionen gegenüber chemischen Substanzen mit Hautreaktionen, z.B. Handekzem, assoziiert waren. Schweres Heben und ungünstige Körperhaltungen waren Risikofaktoren für Rückenschmerzen, und hohe berufliche Anforderungen waren Risikofaktoren für psychische Gesundheitsergebnisse. Die Überprüfung identifizierte junge ungelernte Arbeitnehmer, einschließlich Schülerabbrecher, als besonders verletzliche Gruppen in Bezug auf Arbeitsunfälle. Darüber hinaus wurden Auszubildende und junge Fachkräfte als anfällig für arbeitsbedingte Erkrankungen identifiziert. Es ist wichtig, junge nordische Arbeitnehmer nicht in eine Gruppe einzuordnen, die nur das Alter als Faktor verwendet, da junge Arbeitnehmer eine heterogene Gruppe sind und ihre Vulnerabilitäten gegenüber Risiken für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz kontextabhängig sind. Politiker, Forscher und Praktiker sollten diese Komplexität bei der Ausbildung, dem Training und der Organisation von Arbeit sowie der Gesundheits- und Sicherheitskultur am Arbeitsplatz berücksichtigen.
Hanvold et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 4 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: