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EINFÜHRUNG: Katastrophenmedizin (KM) erfordert Fähigkeiten, Wissen und vorherige Erfahrungen, die von Gesundheitsdienstleistern selten auf die Probe gestellt werden. Pädiatrische KM stellt einzigartige Herausforderungen sowohl im Wissen als auch in der Praxis dar. METHODEN: Eine anonyme Umfrage, bestehend aus demografischen Fragen und Fragen auf einer fünfstufigen Likert-Skala, wurde an Ärzte, Krankenschwestern und anderes medizinisches Personal der wichtigsten medizinischen Notfallteams Israels, die zur Bewältigung der Flüchtlingskrise in der Ukraine entsandt wurden, durchgeführt. Dazu gehörten Teams des Hadassah- und des Tel Aviv Sourasky Medical Centers sowie des israelischen Gesundheitsministeriums. ERGEBNISSE: Von den 171 Mitgliedern der medizinischen Teams, die an der Grenze zur Ukraine im Einsatz waren, wurden insgesamt 105 Antworten (61,4%) von 61 Ärzten, 50 Krankenschwestern und 12 anderen Gesundheitsdienstleistern erhalten. Die Teams setzten sich aus Kinderärzten (31,6%), Internisten (21,6%), Notfallmedizinern und Intensivmedizinern (18,0%) sowie 31,0% anderen Fachrichtungen zusammen. Für 60% der Teilnehmer war dies der erste Einsatz, und 78% hatten keine Ausbildung in KM erhalten. Die Mitglieder bewerteten den Bedarf an KM-Ausbildung mit 4/5 (IQR 3-5). Neunundvierzig (49) Mitglieder (46,6%) wurden nicht über die situative Wahrnehmung informiert, und 97 Mitglieder (89,5%) wurden nicht in der Erkennung akuter Stressreaktionen geschult. Die Befragten bewerteten auch ihre Bedenken hinsichtlich der medizinischen Hilfe für Kinder mit 2/5 (IQR 1-3). Ein medizinischer Clown war 42,8% der Zeit Teil der Teams; die Anwesenheit von Clowns wurde median mit 4/5 (IQR 4-5) bewertet. Die Teammitglieder betonten den Bedarf an gezielterer Ausbildung in KM mit 5/5 (IQR 3-5). SCHLUSSFOLGERUNG: Die Ergebnisse heben die Notwendigkeit hervor, ein Katastrophenausbildungsmodell zu formulieren, das pädiatrische KM umfasst.
Cahan et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.