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Bestimmte spontane Mutationen von Drosophila melanogaster werden durch su(Hw), den Suppressor von Hairy-wing (3R-54.8), unterdrückt. Wir stellen fest, dass die durch su(Hw) unterdrückbaren Mutationen aus Insertionen eines mobilen Elements an den betroffenen Loci resultieren. Das Element, genannt gypsy, ist ungefähr 7,3 Kilobasen lang und umfasst 0,5-Kilobasen direkte terminale Wiederholungen. Es wurde erstmals in DNA identifiziert, die aus dem bithorax-chromosomalen Bereich mehrerer Drosophila-Stämme, die unterdrückbare Mutationen des bithorax-Komplexes tragen, kloniert wurde. Klonierte gypsy-DNA wurde als Sonde verwendet, um die Assoziation von gypsy mit unterdrückbaren Mutationen an verschiedenen anderen Loci durch In-situ-Hybridisierung zu testen. Gypsy wurde mit 19 unterdrückbaren Allelen an 10 verschiedenen Loci assoziiert: yellow, Hairy-wing, scute, diminutive, cut, lozenge, forked, Beadex, hairy und dem bithorax-Komplex. Es wurde an keinem dieser Loci mit Wildtyp- oder nicht unterdrückbaren Mutationen gefunden. Gypsy-DNA wurde auch als Sonde verwendet, um das Element und angrenzende einzigartige DNA von den Loci einiger unterdrückbarer Mutationen zu klonieren. Dies bestätigte das Vorhandensein des voll-langen Elements und lieferte zudem klonierte DNA von den zuvor nicht klonierten Loci scute und cut. Der Suppressor von Hairy-wing ist allgemein rezessiv und verhält sich wie eine Nullmutation. Folglich erfordert die Störung der normalen Genfunktion, die durch das eingefügte gypsy-Element verursacht wird, offenbar ein Produkt des Wildtyp-Suppressorgens, su(Hw)+.
Modolell et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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