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Zusammenfassung Die aktuelle Studie (n = 180) bewertet Faktoren, die das Erinnern an vergangenes Handyverhalten beeinflussen. Es werden zwei Faktoren manipuliert, die als Einflussfaktoren auf das Erinnern an die Dauer und Anzahl der getätigten Anrufe hypothesiert werden: Zeitbezugs (24 Stunden vs. 3 Tage) und Kontextsignal (zeitlich, angerufene Person, Grund für den Anruf) und es wird auch deren Einfluss in Bezug auf das Niveau der Handybenutzung betrachtet. Ein Maß für den Erinnerungsfehler wurde erstellt, indem selbstberichtete Anrufe mit tatsächlichen Anrufen abgeglichen und für die tatsächliche Nutzung gewichtet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten Menschen dazu tendieren, die Dauer zu überschätzen und die Anzahl der Telefonanrufe zu unterschätzen, obwohl diese Diskrepanzen mit der tatsächlichen Menge der Handybenutzung in Verbindung stehen. Die Manipulationen des Zeitbezugs und des Kontextsignals haben einen gewissen Einfluss auf die Erinnerungsmuster in Bezug auf die Anzahl, eher als die Dauer, der Anrufe. Die Implikationen dieser Ergebnisse für die Entwicklung zuverlässiger und valider Selbstberichtsmaße der Handybenutzung werden diskutiert. Copyright © 2008 John Wiley & Sons, Ltd.
Timotijević et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.