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Dieser Artikel stellt ein Projekt an einer finnischen Sekundarschule vor, in dem Mathematikunterricht mit Handwerksunterricht kombiniert wurde. Die Idee war, den Schülern einen interdisziplinären, realitätsnahen Lernkontext zu bieten, in dem sie gemeinsam an einer offen gestalteten Entwurfsaufgabe arbeiteten. Der Ansatz war problemorientiert und schülerzentriert, so wie Neumann (2013) beschreibt, dass man mit und inmitten der Schüler ist. Die Rolle des Lehrers bestand darin, den Schülern zu ermöglichen, ihr Lernen selbst zu gestalten und in Partnerschaft mit ihnen zu arbeiten. Die Schüler erhielten eine eher offene, unklar definierte Entwurfsaufgabe, die es erforderte, Risiken einzugehen, Informationen zu finden und zusammenzuarbeiten. Die Schülerinterviews (N=17) nach dem Projekt zeigten, dass ihre Einstellung zur Mathematik positiver geworden war. Sie begannen, die Verbindungen zwischen diesen Schulfächern in einer authentischen Lernumgebung zu verstehen. Sie lernten, Probleme zu lösen und theoretisches und praktisches Wissen zu kombinieren. Ihr Verständnis für die Bedeutung der Mathematik in realen Situationen nahm zu. Das Projekt zeigt, wie Unterricht und Lernen ganzheitlicher statt in einem traditionellen fächerbasierten Ansatz gestaltet werden können. Dieser interdisziplinäre Ansatz erfordert eine gute Zusammenarbeit von Schülern und Lehrern. Damit interdisziplinäre Bildung weiterentwickelt werden kann, wird Unterstützung für die Lehrer benötigt, um zusammenzuarbeiten und neue Lehransätze zu erlernen.
Kokko et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.