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Anhand einer internationalen Stichprobe von Corporate Green Bond-Emissionen aus der jüngeren Vergangenheit hebt dieses Papier die potenziellen Konsequenzen der Emission eines Green Bonds auf die finanzielle Leistung des Emittenten hervor. Beginnend mit einer ersten Stichprobe von 2079 Green Bond-Emissionen von 190 einzigartigen Emittenten zwischen 2009 und 2018 untersuchen wir ausschließlich Corporate Green Bond-Emissionen. Unsere endgültige Stichprobe enthält 475 grüne Anleihen, die von 145 einzigartigen Unternehmen emittiert wurden. Wir stellen fest, dass der Markt negativ auf die Ankündigung von Green Bond-Emissionen reagiert. Insbesondere zeigen die Ergebnisse, dass der Aktienmarkt am Tag der Ankündigung des Green Bonds und am Tag danach reagiert, und dass die kumulierte anormale Rendite zwischen −0,5 % und −0,2 % liegt, abhängig vom Asset-Pricing-Modell (CAPM, die 3-Faktor Fama und French-Modelle sowie die 4-Faktor Carhart-Modelle). Dieser Effekt ist vor allem bei der ersten Green Bond-Emission und in entwickelten Märkten bemerkbar. Unsere Ergebnisse liefern Evidenz dafür, dass Investoren auf Green Bonds in ähnlicher Weise reagieren wie auf konventionelle oder wandelbare Anleihen. Diese Evidenz legt nahe, dass grüne Schuldenangebote ungünstige Informationen über die emittierenden Unternehmen übermitteln.
Lebelle et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.