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Die Ausbreitungs-geschwindigkeiten und differenziellen Spannungen der elektromotorischen Oberfläche im linken Ventrikel wurden bei Hunden durch multipunktuelle bipolare intramyokardiale Elektroden gemessen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Ausbreitung in den inneren 4 mm der Ventrikelwand von Hunden betrug 2,0 mm/msek, was erheblich höher ist als in der Mitte (0,70 mm/msek) oder den äußeren 4 mm (0,40 mm/msek). Die Durchschnittsspannung war in den inneren Ebenen der Ventrikelwand niedriger als in den äußeren, jedoch signifikant verschieden von null. Diese Tatsache deutet auf einen definitiven, jedoch geringeren Beitrag pro Volumeneinheit hin als von den äußeren Ebenen. Die Ausbreitung der elektromotorischen Oberfläche durch die Ventrikelwand erfolgte konsistent vom Endokard zum Epikard, ohne signifikante Bereiche, die in umgekehrter Richtung ausgebreitet wurden. Diese Daten widersprechen der Hypothese, dass bestimmte Ebenen in der Wand des Herzens und bestimmte Regionen des Herzens elektro-kardiographisch stumm sind. Bei Hunden und in größerem Maße bei Menschen können kleine Infarkte an irgendeinem Ort im Herzen signifikante und erkennbare Veränderungen im Oberflächen-EKG hervorrufen. Die Aufgabe bleibt, Kriterien für die Diagnose eines Infarkts in diesen Bereichen zu verfeinern und zu validieren. Aus der Sicht des Myokards sind die in bipolaren intramyokardialen Elektroden beobachteten Wellenformen inkonsistent mit der Dipolschicht-Hypothese als Modell der elektromotorischen Oberfläche der ventrikulären Depolarisation im Herzen.
Selvester et al. (Thu,) studierten diese Frage.
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