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Tiere suchen während des Fiebers Wärme, aber ob dieses Verhalten eine veränderte Temperaturwahrnehmung oder -interpretation widerspiegelt, bleibt ungeklärt. Eine vorherrschende Ansicht besagt, dass Fieber die wahrgenommene Temperatur senkt, wodurch die Umgebung kälter erscheint. Hier verwenden wir Verhalten, Modellierung und Calcium-Imaging bei larvalen Zebrafischen, um diese Hypothesen zu testen. Wir stellen fest, dass virale Immunsignale larvale Zebrafische dazu bringen, wärmere Temperaturen auf eine PGE2-abhängige Weise zu suchen. Wir haben PGE2-Rezeptoren in thermoregulatorischen Hirnregionen lokalisiert, die bei Wirbeltieren konserviert sind. Durch vergleichende Verhaltensmodellierung zeigen wir, dass Fieber im Gegensatz zur vorherrschenden Ansicht die Wahrnehmung von Wärme nicht reduziert. Stattdessen verändert PGE2 die Wertigkeit von Temperaturveränderungen, sodass Wärme anziehend und Kühlung abstoßend wird. Calcium-Imaging zeigt, dass die Modulation der medullären Aktivität durch Immunsignale diese Veränderungen in der Stimuluswertigkeit steuert. Zusammen identifizieren diese Ergebnisse PGE2-gesteuerte Veränderungen der Stimuluswertigkeit als ein zentrales Prinzip der sensomotorischen Basis von Fieber.
Cutler et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.