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Zusammenfassung Die Identifizierung der Omikron-Variante (B.1.1.529.1 oder BA.1) des schweren akuten Atemwegssyndroms Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) in Botswana im November 2021 sorgte sofort für Besorgnis aufgrund der Anzahl der Veränderungen im Spike-Glykoprotein, die zu einer Umgehung von Antikörpern führen könnten. Wir und andere berichteten kürzlich über Ergebnisse, die diese Besorgnis bestätigten. Die fortlaufende Überwachung der Evolution von Omikron hat inzwischen einen Anstieg der Prävalenz von zwei Sublinien, BA.1 mit einer R346K-Veränderung (BA.1+R346K, auch bekannt als BA.1.1) und B.1.1.529.2 (BA.2), gezeigt, wobei letztere 8 einzigartige Spike-Veränderungen aufweist und 13 Spike-Veränderungen, die in BA.1 gefunden wurden, nicht hat. Hier erweiterten wir unsere Studien, um die antigenische Charakterisierung dieser neuen Sublinien einzuschließen. Poliklonale Sera von Patienten, die mit Wildtyp SARS-CoV-2 infiziert waren oder Empfänger aktueller mRNA-Impfstoffe waren, zeigten einen erheblichen Verlust an neutralisierender Aktivität gegen sowohl BA.1+R346K als auch BA.2, mit Rückgängen, die vergleichbar sind mit denen, die bereits für BA.1 berichtet wurden. Diese Ergebnisse zeigen, dass diese drei Sublinien von Omikron antigenisch äquidistant zum Wildtyp SARS-CoV-2 sind und somit ähnlich die Wirksamkeit aktueller Impfstoffe bedrohen. BA.2 zeigte auch eine ausgeprägte Resistenz gegenüber 17 von 19 getesteten neutralisierenden monoklonalen Antikörpern, einschließlich S309 (sotrovimab), der eine wesentliche Aktivität gegen BA.1 und BA.1+R346K beibehalten hatte. Diese Erkenntnis zeigt, dass keine autorisierte monoklonale Antikörpertherapie alle Sublinien der Omikron-Variante angemessen abdecken könnte, außer für den kürzlich autorisierten LY-CoV1404 (bebtelovimab).
Iketani et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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