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Die Politik für bezahlbaren Wohnraum wird zunehmend durch komplexe politische Netzwerke formuliert und umgesetzt, die aus staatlichen, gemeinnützigen und gewinnorientierten Akteuren bestehen. Während diese Arrangements neue Ideen generieren und Raum für demokratischere Entscheidungsfindung schaffen können, haben internationale Fallstudien gezeigt, dass die Dezentralisierung der politischen Verantwortung zu zunehmend marktorientierten Wohnlösungen und einer reduzierten Unterstützung für einkommensschwache Haushalte geführt hat. Die Literatur zu politischen Netzwerken bietet eine wertvolle Perspektive zur Analyse des Ausmaßes, in dem staatliche und nichtstaatliche Akteure in der Lage sind und willens sind, politische Diskurse und Ergebnisse zu gestalten. Dieses Papier präsentiert einen neuen konzeptionellen Rahmen und eine Typologie zur Interpretation von politischen Netzwerken, wobei integrierte vertikale Governance, Interessensvertretungs-Koalitionen sowie Themenfestlegung und gemeinsame Verständnisse als zentral für die Wohnpolitik und Ergebnisse identifiziert werden. Basierend auf 54 Interviews mit Mitgliedern von Netzwerken für bezahlbaren Wohnraum in Melbourne, Toronto, Vancouver und Portland bietet das Papier auch eine longitudinale, vergleichende Analyse der politischen Netzwerke in diesen Städten. Wir geben Einblicke in die Implikationen von 'ausgehöhlten' Governance-Strukturen, die durch begrenzte interne Kapazitäten und Steuerungskraft gekennzeichnet sind. Außerdem kommentieren wir den relativen Erfolg jedes Netzwerks der Stadt bei der Advocacy für erhöhte Ergebnisse für bezahlbaren Wohnraum.
Raynor et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.