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ZIEL: Prospektive Bewertung der Genauigkeit der nicht kontrastverstärkten Magnetresonanztomographie (MRT) bei der Erkennung und Lokalisierung von Labrumverletzungen. MATERIAL UND METHODEN: Einhundertdrei Patienten mit klinisch vermuteten Schulterverletzungen wurden prospektiv mit nicht kontrastverstärkter MRT untersucht. Eine Kombination aus Gradientenecho- und hochauflösenden Fast-Spin-Echo-axialen Pulssequenzen wurde verwendet. Eine chirurgische Korrelation wurde bei allen Patienten durchgeführt. ERGEBNISSE: Bei der Operation wurden 37 gerissene vordere, 36 gerissene obere und 19 gerissene hintere Labrumanteile identifiziert. Die Sensitivität für die Erkennung dieser Risse mit der MRT betrug 100 %, 86 % und 74 %, während die Spezifität 95 %, 100 % und 95 % betrug. Insgesamt war die nicht kontrastverstärkte MRT zu 95 % genau bei der Erkennung von Labrumverletzungen. SCHLUSSFOLGERUNG: Mit geeigneten Pulssequenzen ist die nicht kontrastverstärkte MRT der Schulter eine genaue Technik zur Erkennung und Lokalisierung von Labrumverletzungen.
Gusmer et al. (Do,) untersuchten diese Frage.