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In den letzten zehn Jahren ist der Regionalismus in mehreren sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen zu einer Art akademischer Wachstumsindustrie geworden: Europäische Studien, vergleichende Politik, internationale Wirtschaft, internationale Geografie, internationale Beziehungen (IR) und internationale politische Ökonomie (IPE). Der Ansatz dieser unterschiedlichen akademischen Fachrichtungen variiert erheblich, was bedeutet, dass Regionalismus für verschiedene Menschen unterschiedliche Bedeutungen hat. Das Feld des Regionalismus ist fragmentiert und von Spaltungen geplagt, die, unserer Meinung nach, überwunden werden müssen, um neue Forschungsgrenzen zu erreichen. In diesem Kapitel wird daher angestrebt, einen produktiveren Dialog zwischen unterschiedlichen theoretischen Standpunkten im Forschungsfeld zu fördern.
Hettne et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.