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ZIEL: Vergleich von Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Haustierbesitzern und Nichtbesitzern. DESIGN UND PATIENTEN: Akzeptierte Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurden bei 5741 Teilnehmern gemessen, die eine kostenlose Screening-Klinik am Baker Medical Research Institute in Melbourne aufsuchten. Blutdruck, Plasmakolesterol- und Triglyceridwerte wurden bei Haustierbesitzern (n = 784) und Nichtbesitzern (n = 4957) verglichen. ERGEBNISSE: Haustierbesitzer hatten signifikant niedrigeren systolischen Blutdruck und niedrigere Plasmatriglyceride als Nichtbesitzer. Bei Männern hatten Haustierbesitzer signifikant niedrigeren systolischen, aber nicht diastolischen Blutdruck als Nichtbesitzer, sowie signifikant niedrigere Plasmatriglycerid- und Plasmakolesterinwerte. Bei Frauen über 40 Jahren war der systolische, jedoch nicht der diastolische Druck bei Haustierbesitzern signifikant niedriger, und die Plasmatriglyceride tendierten ebenfalls zu niedrigeren Werten. Es gab keine Unterschiede im Body-Mass-Index und die selbstberichteten Rauchgewohnheiten waren ähnlich, jedoch berichteten Haustierbesitzer, dass sie signifikant mehr Bewegung hatten als Nichtbesitzer, und mehr Fleisch sowie „Take-away“-Lebensmittel konsumierten. Das sozioökonomische Profil der Haustierbesitzer und Nichtbesitzer schien vergleichbar zu sein. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Haustierbesitzer in unserer Klinikkohorte hatten niedrigere Werte akzeptierter Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und dies war nicht durch Zigarettenrauchen, Ernährung, Body-Mass-Index oder sozioökonomisches Profil erklärbar. Daher sollte die Möglichkeit, dass Haustierhaltung Herz-Kreislaufrisiken verringert, weiter untersucht werden.
Anderson et al. (Dienstag) untersuchten diese Frage.
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