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UNLABELLED: Eine Überprüfung der jährlichen Berichte des United States Office of Research Integrity identifizierte 228 Personen, die Fehlverhalten begangen haben, von denen 94 % Betrug betraf. Die Analyse der Daten nach Karrierephase und Geschlecht ergab, dass Fehlverhalten im gesamten Karriereverlauf von Trainees bis zu leitenden Wissenschaftlern auftrat und dass zwei Drittel der Personen, bei denen Fehlverhalten festgestellt wurde, männlich waren. Dies übersteigt den allgemeinen Anteil von Männern unter den Trainees und Fakultätsmitgliedern der Lebenswissenschaften. Diese Beobachtungen unterstreichen die Notwendigkeit zusätzlicher Anstrengungen, um wissenschaftliches Fehlverhalten zu verstehen und verantwortungsvolles Handeln in der Forschung zu gewährleisten. IMPORTANCE: Da viele der größten Probleme der Menschheit wissenschaftliche Lösungen erfordern, ist es entscheidend, dass das wissenschaftliche Unternehmen optimal funktioniert. Fehlverhalten bedroht das wissenschaftliche Unternehmen, indem es das Vertrauen in die Validität wissenschaftlicher Ergebnisse untergräbt. Wir haben spezifische demografische Merkmale von Personen untersucht, bei denen wissenschaftliches Fehlverhalten in den Lebenswissenschaften festgestellt wurde. Unser Ergebnis, dass Fehlverhalten in allen Phasen der Karriereentwicklung auftritt, deutet darauf hin, dass die Aufmerksamkeit für ethische Aspekte des wissenschaftlichen Handelns nicht auf diejenigen in der Ausbildung beschränkt sein sollte. Die Beobachtung, dass Männer unter den Fehlverhaltenden überrepräsentiert sind, impliziert einen Geschlechterunterschied, der besser verstanden werden muss, um die Integrität der Forschung zu fördern.
Fang et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.
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