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Eine wichtige Funktion von Endothelzellen im Glioblastom multiforme (GBM) besteht darin, eine Nische zu schaffen, die die Selbstverjüngung von krebsstammzellähnlichen Zellen (CSLC) fördert. Der zugrunde liegende molekulare Mechanismus dieser endothelialen Funktion ist jedoch unbekannt. Da festgestellt wurde, dass die Aktivierung des NOTCH-Signalwegs für die Vermehrung von GBM-CSLC erforderlich ist, haben wir die Hypothese aufgestellt, dass das GBM-Endothel die Quelle der NOTCH-Liganden bereitstellt. Hier berichten wir von einer Bestätigung dieses Konzepts mit dem Nachweis, dass NOTCH-Liganden in Endothelzellen exprimiert werden, die in unmittelbarem Kontakt mit NESTIN- und NOTCH-Rezeptor-positiven Krebszellen in primären GBMs stehen. Das Ko-Kultivieren von menschlichen mikrovasculären Endothelzellen (hBMEC) oder NOTCH-Liganden mit GBM-Neurosphären förderte das Wachstum der GBM-Zellen und erhöhte die Selbstverjüngung der CSLC. Hervorzuheben ist, dass die RNAi-vermittelte Herabregulierung der NOTCH-Liganden in hBMECs deren Fähigkeit zur Induktion der Selbstverjüngung von CSLC und des GBM-Tumorwachstums sowohl in vitro als auch in vivo aufhob. Somit zeigen unsere Ergebnisse, dass die NOTCH-Aktivierung in GBM-CSLC durch juxtakrine Signalübertragung zwischen Tumorzellen und ihren umgebenden Endothelzellen im Tumormikroumfeld getrieben wird, was darauf hindeutet, dass die gezielte Beeinflussung sowohl von CSLC als auch ihrer Nische eine neuartige Strategie zum Abbau von CSLC und zur Verbesserung der GBM-Behandlung bieten könnte.
Zhu et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.