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Die Auswirkungen der Bodenrohldichte und damit der Stärke auf zwei kontrastierende Arten von krautigen Einjährigen, der dikotylen Sonnenblume (Helianthus annuus L.) und dem monokotylen Mais (Zea mays L.), wurden untersucht, indem die Morphologie und Mechanik im Freiland angebauter Pflanzen in Böden mit niedriger und hoher Rohldichte verglichen wurden. Boden mit niedriger Rohldichte hatte einen signifikant niedrigeren Durchdringungswiderstand (118±4,4 kPa) als der Boden mit hoher Rohldichte (325±12,2 kPa; P< 0,0001). Die Bodenstärke beeinflusste die Sprossen- und Wurzelsysteme beider Arten, hatte jedoch keinen signifikanten Einfluss auf die Sprossenhöhe. Bei beiden Arten waren die Wurzeln in starkem Boden näher am Stammansatz dicker im Vergleich zu denen in schwachem Boden. Die Pfahlwurzeln der Sonnenblume, die in starkem Boden wuchsen, verjüngten sich schneller als jene in schwachem Boden. Nur bei Mais waren jedoch die Wurzeln, die in schwachem Boden wuchsen, steifer als die in starkem Boden. Trotz nur kleiner absoluter Unterschiede im Durchdringungswiderstand des Bodens hatten beide Arten, die in starkem Boden wuchsen, eine höhere Verankerungskraft als jene in schwachem Boden. Infolgedessen sind mehr Pflanzen in schwachem Boden umgefallen im Vergleich zu denen, die in starkem Boden wuchsen. Diese Studie zeigt, dass Pflanzen in geringem Maße auf Änderungen der Bodenstärke reagieren können, aber dass die Änderungen anscheinend nicht vollständig die Veränderungen der Bodenbedingungen kompensieren. Darüber hinaus könnte es möglich sein, durch Manipulation der Bodenstärke das Umfallen zu kontrollieren. Urheberrecht 1999 Annals of Botany Company
A. Goodman (Mon,) untersuchte diese Frage.
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