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Zusammenfassung Die intrazytoplasmatische Aggregation des α‐Synuclein-Proteins in Form von Lewy-Körperchen in den Neuronen des Hirnstamms ist diagnostisch für Morbus Parkinson, während dieser Prozess, wenn er auch in den kortikalen Neuronen auftritt, als pathognomonisch für die Demenz mit Lewy-Körperchen angesehen wird. Der Zusammenhang zwischen der Inkorporation von α‐Synuclein in Inklusionen, neuronaler Dysfunktion und klinischen Symptomen muss jedoch geklärt werden. Eine weitere wichtige Frage des pathogenetischen Puzzles besteht darin, zu verstehen, wo die α‐Synuclein-Pathologie beginnt und wie sie im Gehirn fortschreitet. Um dies zu untersuchen, sammelten wir alle Fälle aus Autopsiematerial (N = 904), die α‐Synuclein-Pathologie im dorsalen motorischen Kern des Vagusnervs, der Substantia nigra und/oder der basalen Vorderhirnkerne aufwiesen. Auf diese Weise hat unsere Studie ein einzigartiges Design, da die Auswahl des Materials ausschließlich auf der Präsenz der α‐Synuclein-Pathologie ohne Berücksichtigung des klinischen Phänotyps basiert. Die retrospektive klinische Bewertung zeigte dann, dass nur 32 (30 %) der 106 α‐Synuclein-positiven Fälle mit einer neurodegenerativen Störung diagnostiziert wurden. Die Verteilung oder Last der α‐Synuclein-Pathologie erlaubte keine verlässliche postmortale Diagnostik extrapyramidaler Symptome oder kognitiver Beeinträchtigung. Einige neurologisch unbeeinträchtigte Fälle wiesen eine erhebliche Belastung mit α‐Synuclein-Pathologie sowohl in den Hirnstamm- als auch in den kortikalen Bereich auf, was darauf hindeutet, dass α‐Synuclein-positive Strukturen keine definitiven Marker für neuronale Dysfunktion sind. Ann Neurol 2004
Parkkinen et al. (Dienstag) untersuchten diese Frage.
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