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Der Schwerpunkt dieser Übersichtsarbeit liegt auf dem aktuellen Wissen über die Epidemiologie, klinische Manifestationen, Diagnose und Behandlung sowohl der pulmonalen Sarkoidose als auch der extrapulmonalen Sarkoidose. Obwohl die intrathorakale Beteiligung das Hauptmerkmal der Krankheit ist und bei über 90 % der Patienten vorhanden ist, kann die Sarkoidose praktisch jedes Organ betreffen. Die klinischen Präsentationen der Sarkoidose sind vielfältig und reichen von asymptomatischen, zufälligen Befunden bis zu Organversagen. Die Diagnose erfordert das Vorliegen von nicht nekrotisierenden Granulomen und kompatiblen Präsentationen nach Ausschluss anderer identifizierbarer Ursachen. Eine spontane Remission ist häufig, sodass eine Behandlung nicht immer angezeigt ist, es sei denn, die Krankheit ist symptomatisch oder verursacht eine fortschreitende Organschädigung/-dysfunktion. Glukokortikoide sind das Herzstück der Behandlung der Sarkoidose, obwohl anekdotische Evidenz aus randomisierten kontrollierten Studien fehlt. Glukokortikoid-sparende Medikamente und biologische Mittel werden oft als zweite und dritte Therapielinie für Patienten eingesetzt, die nicht auf Glukokortikoide ansprechen oder schwerwiegende Nebenwirkungen erfahren.
Ungprasert et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.