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HINTERGRUND: Unfruchtbarkeit ist ein bedeutendes Problem der öffentlichen Gesundheit, das Paare weltweit betrifft. Die Auswirkungen der Unfruchtbarkeit sind in Äthiopien aufgrund verschiedener Faktoren, wie kultureller Stigmatisierung rund um Unfruchtbarkeit und unzureichender Infrastruktur für Diagnostik und Behandlung, merklich höher. Mehrere fragmentierte Primärstudien haben Faktoren, die mit weiblicher Unfruchtbarkeit in Äthiopien in Verbindung stehen, untersucht; ihre Ergebnisse waren jedoch umstritten und nicht schlüssig. Diese Metaanalyse zielte darauf ab, die Faktoren zu identifizieren, die mit weiblicher Unfruchtbarkeit in Äthiopien assoziiert sind. MATERIALIEN UND METHODEN: Eine umfassende Suche wurde in mehreren Datenbanken und Suchmaschinen durchgeführt, einschließlich PubMed, African Journals Online, EBSCO, Google Scholar und dem Directory of Open Access Journals. Darüber hinaus wurden Studien aus den institutionellen Repositorien äthiopischer Universitäten gesucht. Die Datenanalyse wurde mit Stata Version 17 durchgeführt. Die Qualität der einbezogenen Studien wurde mit dem Newcastle-Ottawa Qualitätsbewertungsinstrument bewertet. Heterogenität und Publikationsbias wurden jeweils mit I² und Eggers Tests bewertet. Ein Modell für zufällige Effekte wurde verwendet, um die mit weiblicher Unfruchtbarkeit assoziierten Faktoren zu identifizieren. Die PROSPERO Registrierungsnummer für diese Metaanalyse war CRD42024525437. ERGEBNIS: Sechs Studien wurden in die Analyse einbezogen. Mit weiblicher Unfruchtbarkeit assoziierte Faktoren umfassten mehrere Sexualpartner zu haben (Odds Ratio OR = 4,31, 95% Konfidenzintervall CI = 3,46-5,16), eine Vorgeschichte von sexuell übertragbaren Krankheiten (OR = 2,76, 95% CI = 1,61-3,91), alkoholmissbrauchende Partner (OR = 1,57, 95% CI = 1,25-1,89), khatmissbrauchende Partner (OR = 1,85, 95% CI = 1,36-2,35) und das Alter der Frauen über 35 Jahre (OR = 2,07, 95% CI = 1,32-2,81). SCHLUSSFOLGERUNG: Mehrere Sexualpartner, eine Vorgeschichte von sexuell übertragbaren Krankheiten, ein alkoholmissbrauchender Partner, ein khat-missbrauchender Partner und das Alter über 35 waren signifikant mit weiblicher Unfruchtbarkeit in Äthiopien assoziiert. Die Adressierung dieser Risikofaktoren durch Bildung, frühzeitige Intervention, Lebensstiländerungen und Einbeziehung des Partners kann helfen, die Belastung durch Unfruchtbarkeit zu verringern und die Chancen auf eine erfolgreiche Empfängnis zu verbessern. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Forschung zu unterbelichteten Faktoren, die zur weiblichen Unfruchtbarkeit in Äthiopien beitragen, einschließlich immunologischer Funktionen, psychischer Gesundheit, Umweltbelastungen sowie endokrinologischer und gynäkologischer Bedingungen.
Addisu et al. (2025) haben diese Frage untersucht.
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