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Oxidativer Stress, der durch nächtliche intermittierende Hypoxie induziert wird, spielt eine signifikante pathophysiologische Rolle bei obstruktiver Schlafapnoe (OSA). Malondialdehyd (MDA), einer der am häufigsten untersuchten Marker für Lipidperoxidation, könnte dabei helfen, das oxidative Gleichgewicht bei OSA zu überwachen. Wir führten eine systematische Überprüfung und Meta-Analyse durch, um die Unterschiede in der zirkulierenden MDA-Konzentration zwischen Patienten mit OSA und Kontrollen ohne OSA zu bewerten. Eine systematische Suche wurde in den elektronischen Datenbanken Pubmed, Web of Science, Scopus und Google Scholar von Beginn an bis Dezember 2020 mittels folgender Begriffe durchgeführt: „malondialdehyd“ oder „MDA“; und „obstruktives Schlafapnoe-Syndrom“, „OSAS“ oder „OSA“. Wir identifizierten 26 Studien mit 1223 OSA-Patienten und 716 Kontrollen. Die pooled MDA-Konzentrationen waren bei Patienten mit OSA signifikant höher (standardisierte Mittelwertdifferenz (SMD) 1,43 μmol/L, 95% Konfidenzintervall (CI) 1,03 bis 1,83 μmol/L, p < 0,001). Es lag eine extreme Heterogenität zwischen den Studien vor (I2 = 92,3%, p < 0,001). In der Meta-Regressionsanalyse war die SMD signifikant mit Alter, dem verwendeten Testtyp und dem Veröffentlichungsjahr assoziiert. In unserer Meta-Analyse waren die MDA-Konzentrationen bei OSA-Patienten signifikant höher als bei Kontrollen. Dieser Befund legt nahe, dass MDA, ein Marker für Lipidperoxidation, an der Pathogenese von OSA beteiligt ist und Einblicke für zukünftige Studien bietet, die seinen potenziellen klinischen Einsatz untersuchen.
Pau et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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