ZUSAMMENFASSUNGEinleitung Blasinstrumentalisten und Sänger sind stark auf die Effizienz des Atmungssystems angewiesen, da das Luftmanagement direkt die Klangqualität, Ausdruckskraft und Ausdauer während der Darbietung beeinflusst. Das Training der Atemmuskulatur (RMT) hat sich in verschiedenen klinischen und sportlichen Kontexten als vorteilhaft erwiesen, aber seine Anwendung im Bereich der Musik wurde nur wenig erforscht. Ziel Ziel dieser Literaturübersicht ist es, die Wirksamkeit des Atemtrainings auf die pulmonalen und stimmliche Leistungsvariablen bei Blasinstrumentalisten und Sängern zu bewerten. Methoden Die Suchen wurden im Januar 2026 unter Verwendung von MeSH-Begriffen und Schlüsselwörtern in den Datenbanken PubMed, Medline, CINAHL, Scopus, Web of Science und Cochrane Library durchgeführt. Randomisierte kontrollierte klinische Studien, die die Auswirkungen von RMT bei Blasinstrumentalisten und Sängern bewerteten, wurden einbezogen. Ergebnisse Sieben Studien erfüllten die Eignungskriterien. Die meisten verwendeten das POWERbreathe-Gerät und berichteten über Verbesserungen in der Stärke der Atemmuskulatur, spirometrischen Parametern und Phonation. Die methodische Qualität wurde als moderat angesehen, mit angemessener Randomisierung, aber ohne Blindverfahren. Fazit Das Atemtraining verbessert die Stärke und die ventilatorische Kapazität, obwohl die Auswirkungen auf die musikalische Leistung unklar sind. Methodologische Heterogenität schränkt die Generalisierbarkeit ein. Es könnte im Musiktraining nützlich sein, wenn es angemessen umgesetzt wird. Es sind rigorosere Studien mit größeren Stichproben erforderlich.
Ces-Lafuente et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.