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Ziele: Es gab nur wenige klinische Studien zu ECMO-bedingten Veränderungen der Pharmakokinetik (PK) von Meropenem, und es wurden widersprüchliche Ergebnisse berichtet. Diese Studie untersuchte die Pharmakokinetik von Meropenem bei kritisch kranken Erwachsenen, die eine extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) erhalten, und verwendete Monte-Carlo-Simulationen, um geeignete Dosierungsregime zu bestimmen. Methoden: Nach einer Einzelgabe von 0,5 oder 1 g Meropenem wurden 7 Blutproben entnommen. Ein Populations-PK-Modell wurde unter Verwendung von nichtlinearen gemischten Effekten entwickelt. Die Wahrscheinlichkeit des Erreichens des Ziels wurde mithilfe der Monte-Carlo-Simulation bewertet. Die folgenden Behandlungsziele wurden bewertet: der kumulative Prozentsatz der Zeit, während der die freie Medikamentenkonzentration die minimale Hemmkonzentration (MHK) von mindestens 40 % übersteigt (40 % fT MHK), 100 % fT MHK und 100 % fT 4xMHK. Ergebnisse: Die PK von Meropenem wurden angemessen durch ein Zwei-Kompartiment-Modell beschrieben, bei dem die Kreatinin-Clearance und die ECMO-Flowrate signifikante Kovariaten für die totale Clearance bzw. das zentrale Verteilungsvolumen waren. Die Monte-Carlo-Simulation sagte geeignete Dosierungsregime für Meropenem voraus. Für einen Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 50–130 ml/min war das Standardregime von 1 g alle 8 Stunden als i.v. Infusion über 0,5 Stunden optimal, wenn die MHK 4 mg/L betrug und das Ziel 40 % fT MHK war. Das Standardregime erreichte jedoch nicht das aggressivere Ziel von 100 % fT MHK oder 100 % fT 4xMHK. Fazit: Das Populations-PK-Modell von Meropenem für Patienten unter ECMO wurde erfolgreich mit einem Zwei-Kompartiment-Modell entwickelt. ECMO-Patienten zeigen eine ähnliche PK wie Patienten ohne ECMO. Wenn aggressivere Ziele als 40 % fT MHK angenommen werden, könnte eine Dosisanpassung erforderlich sein.
Lee et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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