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HINTERGRUND: Eine kurze Schlafdauer wurde in vielen experimentellen Studien mit einer beeinträchtigten Glukosemetabolismus in Verbindung gebracht. Darüber hinaus haben Studien Hinweise auf einen erhöhten metabolischen Stress nach Schlafrestriktion berichtet. ZIEL: Wir hatten das Ziel, die Auswirkungen von partieller Schlafdeprivation auf Marker des Glukosemetabolismus zu untersuchen. Zusätzlich hatten wir das Ziel zu untersuchen, ob eine kurze Schlafdauer einen Zustand endokrinen Stresses induziert. DESIGN: Ein randomisiertes Kreuzdesign mit 2 experimentellen Bedingungen: 3 aufeinanderfolgende Nächte kurzer Schlaf (SS, 4 h/Nacht) und langer Schlaf (LS, 9 h/Nacht) Dauer. PROBANDEN UND MESSUNGEN: Bei 21 gesunden, normalgewichtigen männlichen Jugendlichen (Durchschnitt ± SD Alter: 16,8 ± 1,3 Jahre) maßen wir die prä- und postprandialen Glukose-, Insulin-, C-Pepitid- und Glukagonkonzentrationen. Darüber hinaus maßen wir das Fasten-Cortisol, 24-h Katecholamine und das sympathovagale Gleichgewicht. ERGEBNISSE: Das Fasteninsulin war in der SS-Bedingung um 59% höher (P = 0,001) als in der LS-Bedingung, ebenso wie sowohl das Fasten- (24%, P < 0,001) als auch das postprandiale C-Pepitid (11%, P = 0,018). Prä- und postprandiale Glukose und Glukagon waren zwischen den Bedingungen unverändert. Der HOMA-IR-Index für Insulinresistenz war um 65% höher (P = 0,002) und der Matsuda-Index war um 28% niedriger (P = 0,007) in der SS-Bedingung im Vergleich zur LS-Bedingung. Die Cortisolreaktion beim Erwachen und die 24-h Noradrenalin wurden von der Schlafdauer nicht beeinflusst, während das 24-h Adrenalin in der SS-Bedingung um 24% niedriger war (P = 0,013). Weder das Tages- noch das 24-h sympathovagale Gleichgewicht unterschieden sich zwischen den Schlafbedingungen. Der kurze Tiefschlaf wurde in der SS-Bedingung beibehalten. SCHLUSSFOLGERUNG: Kurzfristige Schlafrestriktion ist mit verringerter Insulinempfindlichkeit bei gesunden normalgewichtigen jugendlichen Jungen verbunden. Es gab keine Hinweise auf endokrinen Stress darüber hinaus. ZITAT: 2013;36(7):1085-1090.
Klingenberg et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.