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Weltweit leiden städtische Flüsse unter verschiedenen Graden ökologischer Degradation. Die Rehabilitation stark veränderter städtischer Flüsse erfordert ganzheitliche Ansätze, einschließlich des Managements von Umweltflüssen. Wir untersuchen den Fall des Unteren Yongding-Flusses, Beijings Mutterfluss, der seit den 1980er Jahren trocken gefallen ist und ein Experiment zur Wasserauffüllung durchläuft, wobei er von 2019 bis 2020 342 Millionen m3 Wasser für die Stärkung des Ökosystems erhalten hat. Angesichts der massiven Kosten der Auffüllung greifen wir den dringenden Bedarf auf, deren Ergebnisse zu bewerten und das zukünftige Management durch einen interdisziplinären Modellierungsansatz unter den Umständen schwerer Datenknappheit zu informieren. Wir simulierten die Landschaftsentwicklung im Studienabschnitt unter fünf Flussszenarien und bewerteten deren ökologische Auswirkungen mit dem CAESAR-Lisflood-Modell und der Methode des Habitat-Eignungsindex. Trotz insgesamt geringfügiger morphologischer Unterschiede zwischen den Szenarien wiesen einzelne Abschnitte ausgeprägte physikalische Veränderungen auf. Höhere Flussszenarien formten in bestimmten Abschnitten ein deutliches Bett, während historische Kanaländerungen durch Bergbau und Landwirtschaft in anderen nur minimale Reaktionen hervorriefen. Zusätzlich schufen höhere Flussszenarien im Allgemeinen größere und gleichmäßigere Habitatflächen, zeigten jedoch eine geringe Rückzahlung angesichts der höheren benötigten Flussmengen. Eine gezielte geomorphologische Wiederherstellung von Kanal und Aue ist entscheidend, damit Strömungen die gewünschten ökologischen Ergebnisse erzeugen. Der demonstrierte Modellrahmen bietet große Hoffnung und informiert zukünftige Rehabilitationsmaßnahmen für stark veränderte städtische Bäche.
Wu et al. (Di,) untersuchten diese Frage.