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ZIEL: Bewertung der Muster der Nutzung alternativer Medizin bei Patienten einer Onkologieeinheit eines öffentlichen Krankenhauses und vergleichende Betrachtung der Erfahrungen der Patienten mit alternativer und konventioneller Medizin. DESIGN UND SETTING: Selbstverwaltete Fragebogenerhebung unter Krebspatienten, die im August 1995 die Fachsprechstunden im Royal North Shore Hospital und die Onkologie-Ambulanz im Port Macquarie Base Hospital besuchten. TEILNEHMER: 507 Patienten besuchten die Kliniken; 335 (66%) gaben Fragebögen zurück, von denen 319 (62%) ausreichend vollständig für die Analyse waren. WICHTIGSTE ERGEBNISSE: Erwartungen und Zufriedenheit sowohl mit konventioneller als auch mit alternativer Behandlung waren sehr hoch. Alternative Behandlungen (häufigste sind diätetische und psychologische Methoden) wurden von 21,9% der Patienten in Anspruch genommen. Die medianen jährlichen Kosten für alternative Therapien betrugen 530, wobei die meisten Patienten "gutes Preis-Leistungs-Verhältnis" berichteten. Jüngeres Alter und verheiratet zu sein, waren positiv assoziiert und die Zufriedenheit mit der konventionellen Behandlung war negativ assoziiert mit der Nutzung alternativer Medizin; 40% der Patienten besprachen alternative Medizin nicht mit ihrem Arzt. FAZIT: Ein erheblicher Teil der Krebspatienten nutzt eine oder mehrere Formen alternativer Therapie. Die Nutzung alternativer Therapien könnte auf Mängel in dem aktuellen Standard der Versorgung hinweisen.
Begbie et al. (Fri.) untersuchten diese Frage.