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Wir berichten über die Entdeckung in einer 80-ks-Beobachtung von räumlich ausgedehnter Röntgenemission um die hochrotverschobene Radio-Galaxie TN J1388−1942 (z = 4.11) mit dem Chandra-Röntgenobservatorium. Die Röntgenemission erstreckt sich über ein ∼30-kpc großes Gebiet und obwohl sie weniger ausgedehnt ist als die GHz-Radioloben, ist sie grob damit ausgerichtet. Wir schlagen vor, dass die Röntgenemission aus inverse-Compton-(IC)-Streuung von Photonen durch relativistische Elektronen um die Radio-Galaxie entsteht. Bei z = 4.11 ist dies die höchste Rotverschiebungserkennung von IC-Emission um eine Radio-Galaxie. Wir untersuchen die Hypothese, dass in dieser kompakten Quelle der kosmische Mikrowellenhintergrund (CMB), der ∼700× intensiver ist als bei z ∼ 0, dennoch nicht das relevante Saatphotonenfeld für den Großteil der IC-Emission ist. Stattdessen finden wir eine vorläufige Korrelation zwischen der IC-Emission und den fern-infraroten Helligkeiten kompakten, fern-infrarothellen hochrotverschobenen Radio-Galaxien (solche mit Längen der Loben von ≲100 kpc). Basierend auf diesen Ergebnissen schlagen wir vor, dass in den frühesten Phasen der Entwicklung radio-lauter aktiver galaktischer Kerne bei sehr hoher Rotverschiebung die ferninfraroten Photonen aus den gleichzeitigen staubigen Sternentstehungen, die innerhalb dieser Systeme stattfinden, einen signifikanten Beitrag zu ihrer IC-Röntgenemission leisten und somit zum Feedback in diesen massiven hochrotverschobenen Galaxien beitragen können.
Smail et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.