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HINTERGRUND UND ZIEL: Untersuchung der Faktorstruktur und Grenzwerte der Elderly Mobility Scale zur Entscheidungsfindung über die Platzierung in erweiterten Pflegeeinrichtungen. PROBANDEN: Neunzig ältere Bewohner mit einem Durchschnittsalter von 79,0 bis 86,4 Jahren wurden aus Altenheimen (OAH-Gruppe) sowie aus Pflege- und Betreuungsheimen mit oder ohne zusätzliche Pflege (IS- und non-IS-Gruppen) rekrutiert. METHODEN: Die Elderly Mobility Scale wurde allen Bewohnern von fünf geschulten praktizierenden Physiotherapeuten administriert. ERGEBNISSE: Die Faktorenanalyse ergab eine Zweifaktorstruktur, wobei zwei Items in eine Subskala für Bettmobilität und die anderen fünf Items in eine Subskala für funktionale Mobilität eingeordnet wurden. Es wurden signifikante Unterschiede in den Punktzahlen der Elderly Mobility Scale zwischen den Gruppen OAH, non-IS und IS festgestellt. Die Genauigkeit der drei Grenzwerte, die auf den fünf funktionalen Mobilitätselementen basieren, erreichte 90 % zur Klassifizierung der Bewohner in verschiedene Unterkünfte. DISKUSSION UND FOLGERUNG: Die Ergebnisse legen nahe, dass die Punktzahlen der Elderly Mobility Scale besser mit den Subskalen 'Bettmobilität' und 'funktionale Mobilität' interpretiert werden können. Die hohe Genauigkeit der Klassifizierung basierend auf den Grenzwerten spiegelt eine gute Übereinstimmung der Items und Konstrukte der Elderly Mobility Scale wider. Unsere Ergebnisse unterstützen die Nützlichkeit der Elderly Mobility Scale für die Wohnunterbringung älterer Menschen, die auf ähnliche Wohnumgebungen und Entlassungspläne verallgemeinert werden kann wie die in dieser Studie verwendeten.
Yu et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.