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Diese Arbeit entwickelt und testet eine Theorie der Wählerentscheidung bei Parlamentswahlen. Ich zeige, dass Wähler an politischen Ergebnissen interessiert sind und daher die Art und Weise, wie Institutionen Stimmen in Politik umwandeln, in ihre Entscheidungen einbeziehen. Da die Politik oft das Ergebnis institutionalisierten Mehrpartei-Verhandelns ist und daher Stimmen durch Machtteilung verwässert werden, kompensieren Wähler oft diese Verwässerung, indem sie Parteien unterstützen, deren Positionen von (und oft extremer sind als) den ihren abweichen. Ich nutze diese Erkenntnis, um eine laufende Debatte zwischen Nähe- und Richtungs-Theorien des Wählens neu zu interpretieren und zu zeigen, dass Wähler Parteien bevorzugen, deren Positionen von ihren eigenen Ansichten abweichen, insofern diese Parteien die Politik in die gewünschte Richtung ziehen. Anhand von Daten aus vier parlamentarischen Demokratien, die sich in ihrem institutionellen Design unterscheiden, teste ich meine Theorie und zeige, wie der institutionelle Kontext das Wählerverhalten beeinflusst.
Orit Kedar (Sun,) hat diese Frage untersucht.