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Der Autor untersucht den Einfluss von autoritativen nosologischen Systemen – solchen, die von einem autoritativen Organ oder einer Organisation entwickelt wurden (z. B. das DSM, ICD, RDoC) – auf die Entwicklung wissenschaftlicher Theorie und Forschung. Obwohl es umfangreiche Diskussionen darüber gegeben hat, wie solche Systeme organisiert sein sollten und welche historische Rolle sie spielen, wurde wenig Augenmerk darauf gelegt, ob diese Systeme wissenschaftlichen Fortschritt behindern oder fördern. Der Autor überprüft die Natur und Rolle von Konstrukten in der wissenschaftlichen Theorie und die Rolle der autoritativen Taxonomie in der Wissenschaft. Er präsentiert das Argument, dass, obwohl autoritative Klassifizierungssysteme eindeutig Wert für nichtwissenschaftliche Zwecke oder für spezifische wissenschaftliche Zwecke haben, die Systeme selbst, zumindest so, wie sie bisher konstruiert wurden, wahrscheinlich die wissenschaftliche Entwicklung behindern, indem sie den wettbewerbsorientierten Diskurs einschränken. Implikationen und Empfehlungen werden erörtert.
Kristian E. Markon (Tue,) hat diese Frage untersucht.