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ZIEL: Zweck dieser Studie war es, die Existenz und die Bedeutung der Unterscheidung zwischen selbstorientiertem und sozial vorgeschriebenem Perfektionismus in der Perfektionismus-Unterskala des Eating Disorder Inventory (EDI-P) aufzuzeigen. METHODEN: Trait-Pefektionismus, gemessen mit dem EDI-P, und Essstörungssymptome, gemessen anhand des 26-Item Eating Attitudes Test, wurden bei 220 Universitätsstudierenden (110 Frauen und 110 Männer) aus einer campusbasierten Fitness-Einrichtung untersucht. ERGEBNISSE: Die bestätigende Faktorenanalyse ergab, dass der EDI-P für beide Geschlechter am besten durch ein multidimensionales Faktorenmodell mit drei selbstorientierten Perfektionismus-Items (EDI-SOP) und drei sozial vorgeschriebenen Perfektionismus-Items (EDI-SPP) dargestellt wird. Die strukturelle Gleichungsmodellierung zeigte, dass EDI-SOP und EDI-SPP für beide Geschlechter unabhängig mit Essstörungssymptomen in Beziehung stehen. Die Moderationsanalyse ergab, dass bei Frauen der Einfluss von EDI-SOP auf Essstörungssymptome vom Niveau von EDI-SPP abhängt. DISKUSSION: Es wird vorgeschlagen, dass zukünftige Forschungen die empirischen und theoretischen Implikationen von EDI-SOP und EDI-SPP im EDI-P anerkennen sollten. Es wird darauf hingewiesen, dass EDI-SOP und EDI-SPP eine partielle Darstellung eines bereits veröffentlichten multidimensionalen Modells des trait-Pefektionismus sind.
Sherry et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.