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Übergewicht und Fettleibigkeit sind Gesundheitsprobleme epidemischen Ausmaßes, die nicht nur das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes mellitus erhöhen, sondern auch für verschiedene Arten von Krebs. Fettleibigkeit ist eng verbunden mit Veränderungen der physiologischen Funktion des Fettgewebes, die zu Insulinresistenz, chronischen Entzündungen und einer veränderten Sekretion von Adipokinen führen. Mehrere dieser Faktoren, wie Insulinresistenz, erhöhte Spiegel von Leptin, Plasminogenaktivatorinhibitor-1 und endogenen Sexualsteroiden, verminderte Spiegel von Adiponektin und chronische Entzündungen, sind an der Karzinogenese und dem Fortschreiten von Krebs beteiligt. Dieser Artikel überprüft diese Mechanismen und konzentriert sich auf die Dysfunktion des Fettgewebes als einen einheitlichen kausalen Faktor. Obwohl das Verständnis des Zusammenhangs zwischen Adipositas und Krebs therapeutische Ziele bieten könnte, bleibt die Prävention von Übergewicht und Fettleibigkeit nach wie vor die oberste Priorität.
Kruijsdijk et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.