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ZUSAMMENFASSUNG Eierstockkrebs bleibt die tödlichste gynäkologische Bösartigkeit, hauptsächlich aufgrund von späten Diagnosen, peritonealen Metastasen und Chemoresistenz. Die konventionelle Chemotherapie ist durch schlechte Zielgenauigkeit und systemische Toxizität eingeschränkt, was präzisere therapeutische Strategien erforderlich macht. Nanoskalige Medikamentenabgabesysteme (DDS) bieten wichtige Möglichkeiten zur Verbesserung der Medikamentenakkumulation, zur Reduzierung von Off-Target-Effekten und zur Integration therapeutischer und diagnostischer Funktionen. In diesem Artikel fassen wir bedeutende Trägermöglichkeiten sowie Abgabestrategien und theranostische Ansätze zusammen und legen dabei besonderen Wert auf spezifische Herausforderungen bei Eierstockkrebs und die translationale Relevanz verschiedener DDS-Designs. Wir vergleichen wichtige Trägersysteme (darunter Hydrogels, polymerbasierte und anorganische Nanopartikel, Exosomen und Liposomen) hinsichtlich ihrer Relevanz für spezifische Herausforderungen bei Eierstockkrebs wie intraperitoneale Abgabe, peritoneale Ausbreitung und postoperative Restkrankheit. Außerdem untersuchen wir, wie aktives Targeting, tumormikroumgebungsabhängige Freisetzung und theranostische Plattformen diese Herausforderungen angehen können, wobei wir ihre praktischen Einschränkungen kritisch bewerten. Wichtig ist, dass wir die Hauptfaktoren hervorheben, die die klinische Translation weiterhin behindern, einschließlich biologischer Heterogenität, Biosicherheitsbedenken, Herstellbarkeit und den begrenzten prädiktiven Wert aktueller präklinischer Modelle. Indem wir Nanodesignstrategien mit spezifischen Barrieren für Eierstockkrebs und der translationale Machbarkeit verknüpfen, zielt dieser Artikel darauf ab, einen klinisch relevanteren Rahmen für die Entwicklung von Präzisionstherapien der nächsten Generation bereitzustellen.
Hu et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.