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Trotz der intersektoralen Natur der Gesundheitsförderungspraxis beschränken sich viele Programme in ihrer Evidenzbasis auf die Forschung des Gesundheitssektors und ziehen keine Beweise aus der Forschung anderer Sektoren in die Programmdesigns ein. Um sicherzustellen, dass Programme für intersektorale Partner relevant und akzeptabel sind und die beabsichtigten Ergebnisse einen Wert für alle beteiligten Sektoren haben, ist die Nutzung von Evidenz aus mehr als einer Disziplin unerlässlich. Dieser Artikel identifiziert die enge Interpretation der bestehenden Evidenz für gesundheitsfördernde Schulen und diskutiert die Herausforderungen, mit denen Praktiker und politische Entscheidungsträger bei der Überprüfung von Evidenz konfrontiert sind. Diese Fragen umfassen die verschiedenen Perspektiven darüber, was 'qualitativ' hochwertig ist und wie sichergestellt werden kann, dass multidisziplinäre Evidenz verwendet wird, um die Praxis zu informieren, insbesondere im Bildungssektor, der eine starke eigene Forschungsbasis hat. Ein Datenextraktionstool wurde entwickelt, um diese Fragen anzusprechen und das Design eines Programms für gesundheitsfördernde Schulen zu unterstützen. Eine Beschreibung der Elemente des Tools und zwei Fallstudien bieten Beispiele dafür, wie Forschung aus zwei verschiedenen Disziplinen integriert werden kann, um die Planung zu informieren und Partnerschaften zu stärken. Das Tool erweitert die Evidenzbasis für Entscheidungen in der Politik und Praxis für gesundheitsfördernde Schulen und anerkennt die praktischen Realitäten beider Sektoren.
Louise Rowling (Mon,) hat diese Frage untersucht.