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Alle Ebenen der Regierung haben damit begonnen, ergebnisbasierte Reformen zu verfolgen, die davon ausgehen, dass Manager Leistungsinformationen nutzen werden, um bessere Entscheidungen zu treffen. Allerdings haben die Reformen die Erkenntnisse einer umfangreichen und relevanten Literatur über organisatorisches Lernen vernachlässigt. Dieser Artikel beleuchtet diese Literatur erneut, betrachtet ergebnisbasierte Reformen als Mechanismus des organisatorischen Lernens und als bewusste strukturelle Anstrengung, um Lernen zu induzieren. Aus der Perspektive des organisatorischen Lernens zielen die meisten ergebnisbasierten Reformen auf eine enge Prozessverbesserung (Ein-Schleifen-Lernen) ab, anstatt ein umfassendes Verständnis von Politikentscheidungen und Effektivität (Zwei-Schleifen-Lernen) zu fördern, obwohl letzteres für den langfristigen Erfolg der Organisation entscheidender ist. Fallbeispiele aus den Staatsregierungen veranschaulichen Ein- und Zwei-Schleifen-Lernen sowie die Bedeutung von zwei häufig vernachlässigten Aspekten des organisatorischen Lernens: Lernforen – Routinen, in denen Leistungsinformationen gezielt untersucht werden – und die Rolle der Organisationskultur bei der Ermöglichung oder Begrenzung von Lernen.
Donald P. Moynihan (Fr,) untersuchte diese Frage.