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ZIEL: Wir haben eine systematische Übersicht über Informationen erstellt, die in Entscheidungshilfen (EHs) für erwachsene Patienten enthalten sind, um zu bestimmen, ob sie vollständig, ausgewogen und genau sind. SUCHSTRATEGIE: EHs wurden unter Verwendung der Cochrane-Datenbank für EHs und durch Durchsuchung von vier elektronischen Datenbanken mit den Begriffen: 'Entscheidungshilfe'; 'shared decision making' und 'Patienten'; 'Multimedia oder Broschüren oder Faltblätter oder Videos und Patienten und Entscheidungsfindung' identifiziert. Darüber hinaus wurden Publikationen, die die Entwicklung von EHs berichteten, sowie tatsächlich verfügbare EHs im Internet konsultiert. Publikationen wurden bis Mai 2006 einbezogen. DATENEXTRAKTION: Daten wurden zu den folgenden Variablen extrahiert: externe Gruppen, die an der Entwicklung der EH beteiligt waren, Art der verwendeten Studie, Informationskategorien, Einbeziehung von Wahrscheinlichkeiten, Nutzung von Zitaten und Einbeziehung von Patientenerfahrungen. HAUPTERGEBNISSE: Es wurden 68 Behandlungs-EHs und 30 Screening-EHs identifiziert. 17 % der Behandlungs-EHs und 47 % der Screening-EHs berichteten nicht über externe Konsultationen, und von denen, die dies taten, neigten die Produzenten der EHs dazu, sich stärker auf medizinische Experten als auf die Anleitung von Patienten zu verlassen. Inhaltliche Bewertungen zeigten, dass (i) Behandlungs-EHs häufig nicht die Verfahren beschreiben, die an den Behandlungsoptionen beteiligt sind, und (ii) Screening-EHs häufig auf falsch-positive Ergebnisse fokussieren, jedoch nicht auf falsch-negative. Etwa die Hälfte der Behandlungs-EHs berichtete Wahrscheinlichkeiten mit größerem Fokus auf potenzielle Vorteile als auf Schäden. Ähnlich waren Screening-EHs eher geneigt, falsch-positive als falsch-negative Raten anzugeben. FAZIT: Die Überprüfung ließ uns besorgt über die Vollständigkeit, Ausgewogenheit und Genauigkeit der in EHs enthaltenen Informationen werden.
Feldman‐Stewart et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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