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Derzeit erschwert die sozio-ökonomische Krise und die Anspannung im externen wirtschaftlichen Umfeld erheblich die Aufgabe der strategischen Planung der regionalen sozio-ökonomischen Entwicklung. Diese Aufgabe ist jedoch von entscheidender Relevanz. Ihre Lösung erfordert eine vielschichtige Bewertung der regionalen sozio-ökonomischen Situation. Diese Bewertung sollte die Auswirkungen zahlreicher Faktoren und möglicher „Fallen“ berücksichtigen. Wir schlagen vor, einen zusammengesetzten Indikator „Index des Wohlergehens von Individuen und Wohngebieten“ zu verwenden, um die sozio-ökonomische Situation in einer Region zu bewerten. Mithilfe der Methode der Korrelationsanalyse haben wir 6 Schlüsselindikatoren ausgewählt: natürliche Bevölkerungswachstumsrate, Rückstände bei Hypotheken, Gesamtarbeitslosigkeit, Prozentsatz der Bevölkerung mit Einkommen unterhalb der Armutsgrenze, Verhältnis der Haushaltsausgaben für Bildung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP), Verhältnis der Haushaltsausgaben für Gesundheitswesen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Der Wertebereich jedes Indikators ist in 7 Krisenzonen unterteilt. Dies ermöglicht die Bewertung der Situation des sozio-ökonomischen Systems. Wir haben das Verhalten des regionalen sozio-ökonomischen Systems am Beispiel des Uralischen Föderalbezirks im Zeitraum von 2000 bis 2017 begründet. Darüber hinaus haben wir Prognosen für den Zeitraum von 2018 bis 2021 erstellt. Die Dynamik von vier Indikatoren von sechs zeigt eine post-krisliche Erholung. Dennoch kann der direkte Einfluss auf zwei Haushaltsindikatoren das allgemeine Wohlergehen in einer Region erhöhen. Der Vergleich der Dynamik des Index des Wohlergehens von Individuen und Wohngebieten mit dem BIP zeigt, dass wir den Index des Wohlergehens von Individuen und Wohngebieten verwenden können, um die Dynamik des BIP vorherzusagen. Die Forschungsergebnisse können angewendet werden, um Maßnahmen zur Verbesserung der sozio-ökonomischen Entwicklung der Regionen zu entwickeln. © 2018 Institut für Wirtschaftswissenschaften Uralfiliale der Russischen Akademie der Wissenschaften.
Kuklin et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.