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Der globale Biodiversitätsschutz wird ernsthaft durch Lücken und Heterogenität in der geografischen Abdeckung der vorhandenen Informationen herausgefordert. Dennoch müssen die wichtigsten Barrieren für die Sammlung und Zusammenstellung von Biodiversitätsinformationen auf globaler Ebene noch identifiziert werden. Wir zeigen, dass Wohlstand, Sprache, geografische Lage und Sicherheit jeweils eine wichtige Rolle bei der Erklärung der räumlichen Variationen der Datenverfügbarkeit in vier verschiedenen Typen von Biodiversitätsdatenbanken spielen. Die Anzahl der Datensätze pro Quadratkilometer ist in Ländern mit hohem BIP pro Kopf, hohem Anteil an Englischsprechenden und hohen Sicherheitslevels sowie in Ländern, die nahe bei dem Land liegen, das die Datenbank hostet, hoch; diese sind jedoch nicht unbedingt Länder mit hoher Biodiversität. Diese Faktoren werden als Einfluss auf die Verfügbarkeit von Daten angesehen, da sie entweder die Aktivitäten der wissenschaftlichen Forschung oder die aktiven internationalen Kommunikationsmöglichkeiten behindern. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Bemühungen zur Lösung von Umweltproblemen auf globaler Ebene erheblich profitieren werden, wenn wissenschaftliche Bildung, Kommunikation, Forschung und Zusammenarbeit in Ländern mit niedrigem BIP, weniger Englischsprechenden und großer Entfernung zu westlichen Ländern, die die globalen Datenbanken hosten, fokussiert werden; Länder, die Konflikte erlebt haben, könnten ebenfalls profitieren. Die Ergebnisse dieser Studie könnten auch auf andere Bereiche anwendbar sein, die die Zusammenstellung wissenschaftlichen Wissens auf globaler Ebene erfordern.
Amano et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.