Key points are not available for this paper at this time.
ZIEL: Untersuchung des Effekts von Widerstandstraining auf die Insulinempfindlichkeit bei nicht fettleibigen NIDDM-Patienten. FORSCHUNGSENTWURF UND METHODEN: Ehemals inaktiven nicht fettleibigen NIDDM-Patienten wurde eine Gruppe für Widerstandstraining (RT; n = 9) zugewiesen oder sie wurden als inaktive Kontrollpersonen (SED; n = 8) verwendet. SED-Teilnehmer führten aufgrund orthopädischer Erkrankungen kein Training durch. Das Trainingsprogramm bestand aus zwei Sätzen mit neun Übungen mit 10-20 Wiederholungen. Die Teilnehmer trainierten fünfmal pro Woche über einen Zeitraum von 4-6 Wochen. Die Insulinempfindlichkeit, beurteilt durch die hyperinsulinämische-euglykemische Klammtechnik, HbA1c und Körperzusammensetzung, wurde vor und nach dem Trainingszeitraum gemessen. Die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) und die Quadrizepskraft wurden in der RT-Gruppe gemessen. ERGEBNISSE: Die beiden Gruppen unterschieden sich nicht signifikant in irgendeiner Variablen vor der Teilnahme am Programm. Die Glukoseverwertungsrate während der hyperinsulinämischen-euglykemischen Klamm erhöhte sich um 48% in der RT-Gruppe (6,85 +/- 1,86 auf 10,12 +/- 3,15 mg.kg-1 fettfreie Körpermasse.min-1; P < 0,05), blieb jedoch in der SED-Gruppe unverändert (5,95 +/- 1,63 auf 6,36 +/- 1,61 mg.kg-1 fettfreie Körpermasse.min-1). Es gab keine signifikante Veränderung der Körperzusammensetzung in beiden Gruppen. In der RT-Gruppe wurde ein Anstieg der Quadrizepskraft um 16% (191,1 +/- 45,8 auf 216,9 +/- 42,8 Nm; P < 0,05) festgestellt, jedoch keine signifikante Veränderung (27,6 +/- 5,0 auf 28,6 +/- 6,5 ml.kg-1.min-1) in VO2max. FAZIT: Widerstandstraining mit moderater Intensität und hohem Volumen verbessert die Insulinempfindlichkeit bei nicht fettleibigen NIDDM, ohne VO2max zu verändern.
Ishii et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.