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Internationale Agenturen, Nichtregierungsorganisationen, staatliche Stellen und Entwicklungspolitiker haben versucht, ‚Gender Mainstreaming‘ in postkonfliktpolitische Programme und Strategien zu integrieren, um die ungleichen geschlechtsspezifischen Auswirkungen des Krieges zu mildern. Dieser Artikel verwendet Narrative von verwitweten Haushaltsvorständen, die durch Feldforschung in Nepal 2008 und 2011 gesammelt wurden, um zu veranschaulichen, wie postkonfliktliche Entwicklungsdiskurse, die sich mit Geschlecht befassen, nicht nur eine enge Sicht auf Geschlecht einnehmen (d.h. es mit frauenfokussierten Aktivitäten gleichsetzen), sondern auch die komplexen und dynamischen Realitäten des Lebens von Frauen vernachlässigen. Postkonfliktinterventionen verwenden vereinfachende Annahmen, die geschlechtsspezifische postkonfliktliche Unsicherheiten und Unterdrückungen (wie systematische Gewalt gegen Frauen) ignorieren. Indem sie die entscheidende Bedeutung sozialer Netzwerke für das Überleben von Witwen vernachlässigen, geht die Nachkriegsrekonstruktion davon aus, dass Frauen individualisierte Rezipienten für Entwicklung/Empowerment sind. Die entscheidende Rolle sozialer Netzwerke bei der Einschränkung der Handlungsfähigkeit von Frauen wird verschleiert. Gleichzeitig verdunkeln Annahmen von Homogenität, die in universalisierte Kategorien wie ‚Witwe‘ und ‚konfliktbetroffen‘ eingebettet sind, die vielfältigen Identitäten, Rollen und Handlungsmöglichkeiten der Frauen in ihrem Überlebenskampf. Die Erkenntnisse aus der Feldforschung legen nahe, dass postkonfliktliche Entwicklungsinterventionen besser auf die Lebensrealitäten und sozialen Kontexte von Frauen abgestimmt werden sollten.
Smita Ramnarain (Thu,) untersuchte diese Frage.
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