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Beobachtungsstudien deuten darauf hin, dass moderater Alkoholkonsum einen schützenden Effekt auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben kann, jedoch könnten die Ergebnisse durch Störfaktoren und umgekehrte Kausalität verzerrt sein. Die Mendelsche Randomisation, die genetische Varianten als Stellvertreter für Expositionen verwendet, kann diese Verzerrungen minimieren und somit die kausale Schlussfolgerung stärken. Mithilfe einer genetischen Variante im ALDH2-Gen, die mit Alkoholkonsum assoziiert ist (rs671), führten wir eine Mendelsche Randomisationsanalyse an 1.712 Diabetesfällen und 2.076 Kontrollen aus Nantong, China, durch. Die Analysen wurden mittels linearer und logistischer Regression durchgeführt, geschichtet nach Geschlecht und Diabetesstatus. Das A-Allel von rs671 war stark mit reduzierten Chancen, ein Alkoholtrinker zu sein, in allen Gruppen assoziiert, jedoch war die Prävalenz des Alkoholkonsums bei Frauen sehr niedrig. Das A-Allel war mit reduziertem systolischem und diastolischem Blutdruck sowie verringertem Gesamt- und HDL-Cholesterin bei Männern assoziiert. Das A-Allel war auch mit verringerten Triglyceridwerten assoziiert, jedoch nur robust bei diabetischen Männern. Es gab keine starken Hinweise auf Assoziationen zwischen rs671 und jeglichen Ergebnissen bei Frauen. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Zusammenhänge zwischen Alkoholkonsum, Blutdruck und HDL-Cholesterin kausal sind. Alkohol schien auch nachteilige Auswirkungen auf die Triglyceridwerte zu haben, obwohl dies möglicherweise auf Diabetiker beschränkt ist.
Taylor et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.