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Die Bedeutung der Kultur für das Verständnis interkultureller Phänomene wird inzwischen allgemein anerkannt. Dieses Papier untersucht den Einfluss der griechisch-zypriotischen Kultur auf die Konstruktion von Behinderungsbegriffen, die die populäre Kultur und Bildung dominieren. Da Kultur ohne das Studium der Geschichte nicht verstanden werden kann, hat diese Analyse einen historischen Charakter. Die in diesem Papier präsentierten Ergebnisse sind Teil eines größeren Forschungsprojekts über die persönliche und politische Erfahrung von Behinderung in Zypern während der Jahre 1966–2004. Dieses Papier konzentriert sich darauf, wie das Konzept der Behinderung in Zypern durch politische, soziale, religiöse und bildungspolitische Reaktionen auf behinderte Kinder und Erwachsene hauptsächlich in der Zeit von 1970 bis 1990 konstruiert wurde. Die Beziehung zwischen Kultur und Segregation, Medizinalisierung und Wohltätigkeit wird analysiert. Die aktuelle Wende zur inklusiven Rhetorik wird ebenfalls erläutert. Das Papier endet mit einer kritischen Betrachtung unseres kulturellen Erbes in Bezug auf Behinderung und zieht die Verbindung zu nicht inklusiven Praktiken, die derzeit stattfinden.
Simoni Symeonidou (Mon,) hat diese Frage untersucht.