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Blindheit war ein Thema von großem Interesse für Philosophen, und die Zentralität des sogenannten Molyneux-Problems wirft ausdrücklich Fragen zur visuellen und taktilen Erfahrung von Blinden auf. Begonnen als eine rein spekulative philosophische Übung, bevor ophthalmologische Operationen durchgeführt werden konnten, wird die Debatte fortgeführt und hier in Bezug auf aktuelle Arbeiten in der Psychologie und Neuropsychologie untersucht. Seit den Debatten und dem Schriftwechsel im siebzehnten Jahrhundert, angestoßen durch diese hypothetische Frage, wurden Erzählungen aus der Ich-Perspektive von Blinden gesucht, um die philosophischen Spekulationen zu untermauern. Die von Molyneux gestellte Frage ist entscheidend in der Philosophie der Aufklärung und wird in einer Reihe von Dialogen zwischen Philosophen wie Locke, Berkeley, Descartes und insbesondere Diderot erörtert. Dieses Papier zeigt, wie eine philosophische Debatte, die in einer bestimmten historischen Periode verwurzelt ist, weiterhin die Aufmerksamkeit derer auf sich zieht, die versuchen, eine psychologische Philosophie der sensorisch-räumlichen Erfahrung zu entwickeln. Insbesondere konzentrierte sich das Molyneux-Problem auf die Interaktion zwischen dem Visuellen und dem Taktile, zwischen Händen und Augen und wie sie an der räumlichen Kognition beteiligt sind. Das Erbe dieser Debatten über die räumliche Vorstellung von Blinden bleibt bis heute von Bedeutung.
Mark Paterson (Sa,) untersuchte diese Frage.
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