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Clin Psychol Sci Prac 17: 281–292, 2010 Dieser Artikel betrachtet die Nosologie und Pathogenese von Angststörungen bei Jugendlichen mit Autismus. Die Vergleichbarkeit von Angst in der Population mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) im Verhältnis zur typischen Entwicklung wird durch einige aktuelle Ergebnisse angedeutet, jedoch bestehen konzeptionelle und empirische Unklarheiten. Es wird vorgeschlagen, dass Angst mindestens drei Rollen spielen kann: (a) eine nachgelagerte Folge von ASS-Symptomen (z.B. durch Stressgenerierung aufgrund sozialer Ablehnung); (b) ein Moderator der Schwere der ASS-Symptome, sodass bestimmte zentrale Autismus-Symptome wie Defizite in sozialen Fähigkeiten und repetitive Verhaltensweisen durch Angst verschärft werden können; und (c) als Stellvertreter für zentrale ASS-Symptome. Vorschläge zur Klärung der Natur und Funktion von Angst bei Autismus werden gemacht.
Wood et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.